A Frauen und Männer in Wien

Indikator

A6

Gesundheitliche Beeinträchtigungen und Pflegebedarf

Die genaue Anzahl von Personen mit Behinderung ist aufgrund der starken Heterogenität dieser Gruppe statistisch nicht erfasst und kann nur über unterschiedliche Verwaltungsdaten annähernd eruiert werden. Mit der Zahl von PflegegeldbezieherInnen und von begünstigt behinderten Personen werden zwei unterschiedliche Kategorien zur Abschätzung der Gruppengröße abgebildet, indem einerseits Unterstützungen für pflegebedürftige Personen und andererseits arbeitsrechtliche Schutzbestimmungen für Erwerbstätige herangezogen werden (zur Einschätzung der Gesamtzahl von Menschen mit Behinderung in Wien vgl. Stadt Wien/Magistratsabteilung 24, 2014).

Ende 2014 haben rund 56.000 Frauen und 30.000 Männer Pflegegeld bezogen. Der hohe Frauenanteil der BezieherInnen (65%) erklärt sich durch ihre längere Lebenserwartung und den damit einhergehenden höheren Pflegebedarf. 79% der BezieherInnen sind älter als 60 Jahre, 45% über 80 Jahre. Mehr als die Hälfte aller PflegegeldbezieherInnen sind der Stufe 1 oder 2 zugeordnet, beziehen demnach monatlich maximal Euro 284,- (2016: Euro 290,-) für einen Pflegeaufwand von bis zu 119 Stunden pro Monat.

Bei den begünstigt behinderten Personen ist hingegen der Anteil der Männer mit 53% höher als jener der Frauen (d.s. 8.300 Männer und 7.500 Frauen). Dieser arbeitsrechtliche Schutz ist für Erwerbstätige vorgesehen und damit für Personen im erwerbsfähigen Alter. Der Großteil der begünstigt behinderten Personen, d.s. 78% der Frauen und 73% der Männer, ist zwischen 41 und 60 Jahre alt. Verglichen mit der Zahl der PflegegeldbezieherInnen in dieser Alterskategorie ist die Zahl der begünstigt behinderten Personen deutlich höher als jene der PflegegeldbezieherInnen (5.800 begünstigt behinderte Frauen, 5.200 Pflegegeldbezieherinnen vs. 6.100 begünstigt behinderte Männer, 5.100 Pflegegeldbezieher).

Im Vergleich zum Jahr 2012 ist die Zahl der PflegegeldbezieherInnen aufgrund demografischer Veränderungen gesunken. 2014 haben um 5% weniger Frauen und um 6% weniger Männer ein Pflegegeld bezogen. Anders ist die Entwicklung der begünstigt Behinderten verlaufen. Die Zahl der begünstigt behinderten Personen ist innerhalb der vergangenen drei Jahre bei Männern mit 1% leicht, bei Frauen mit 5% etwas stärker gestiegen.

Anmerkung 1

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