C Aus- und Weiterbildung

Gleichstellungsziele

  • 1Abbau der Segregation zwischen den Geschlechtern im Bildungsbereich
  • 2Erhöhung des Frauenanteils in Entscheidungsfunktionen des Bildungswesens
  • 3Abbau von Zugangsbarrieren für Frauen zu Erwachsenen- und Weiterbildung
  • 4Erhöhung des Anteils ausbildungsadäquat beschäftigter Frauen
  • 5Ausbau geschlechtersensibler Pädagogik und Didaktik

Die Indikatoren zur Aus- und Weiterbildung stellen die Bildungssegregation in den Mittelpunkt, die nach wie vor eine Herausforderung für die Gleichstellung von Frauen und Männern darstellt. Mit den Indikatoren C1 Vorschulische Bildung, C2 Schulische Bildung, C3 Lehre und C4 Tertiäre Bildung wird die Partizipation von Mädchen und Burschen in unterschiedlichen Bildungsstufen dargestellt. Dieser Segregation der SchülerInnen und Studierenden wird die Segregation der Lehrkräfte (C5) gegenübergestellt. Mit der Partizipation von Frauen in Informations- und Kommunikationstechnologie-Ausbildungen wird ein Bespiel für Ausbildungen mit guten Beschäftigungschancen in Indikator C6 Zukunftsträchtige Ausbildungen – IKT-Bereich herausgegriffen. WienerInnen mit maximal Pflichtschulabschluss werden hinsichtlich ihrer Geschlechter- und Altersverteilung in Indikator C7 Niedrig qualifizierte Frauen beschrieben. Die Indikatoren C8 bis C10 zielen auf Weiterbildungsaktivitäten von Erwachsenen. Dafür werden in Indikator C8 Kursmaßnahmen der Basisbildung herausgegriffen, in C9 Weiterbildung berufsbezogene und freizeitbezogene Weiterbildungsaktivitäten beleuchtet, und in C10 Förderungen für berufsbezogene Weiterbildung die Inanspruchnahme von Weiterbildungsförderungen in Form von Bildungskarenz, AK-Bildungsgutscheinen und dem waff-Bildungskonto dargestellt. In C11 Ausbildungsadäquate Beschäftigung wird auf Basis des Frauenbarometers 2015 dargestellt, inwieweit Frauen mit Migrationshintergrund ihrem Ausbildungsniveau entsprechend beschäftigt sind.