C Aus- und Weiterbildung

Indikator

C6

Zukunftsträchtige Ausbildungen – IKT-Bereich

Ausbildungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Bereich) sind auf allen Ebenen des Bildungssystems, von der Sekundarstufe II bis zur tertiären Bildung, Beispiele für zukunftsträchtige Qualifikationen (Dornmayr 2012) als auch für die geschlechtsspezifische Berufswahl. Der Großteil der Ausbildungen im IKT-Bereich betrifft den tertiären Sektor: Rund 8.600 der 13.800 SchülerInnen und Studierenden in IKT-Ausbildungen studieren an der Universität Wien, der Technischen Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität und der Medizinischen Universität Wien Informatik, Wirtschaftsinformatik o.Ä. Weitere 2.400 IKT-Studierende entfallen auf Fachhochschulen, und 28 Personen studieren an einer Privatuniversität. Im tertiären Sektor sind 19% der Studierenden im IKT-Bereich Frauen.

Im Schulbereich, in dem rund 2.800 SchülerInnen eine Ausbildung mit IKT-Schwer-punkt gewählt haben, fällt der Frauenanteil insgesamt mit rund 22% etwas höher aus als im Tertiärbereich. In den höheren technischen Lehranstalten und den berufsbildenden mittleren Schulen liegt der Frauenanteil mit 14% und 15% am geringsten, in den frauendominierten höheren Lehranstalten für wirtschaftliche Berufe, Handelsakademien und allgemeinbildenden Schulen mit IT-Schwerpunktsetzungen dagegen deutlich höher.

Mit nur 30 Mädchen in der Lehrberufsgruppe Informatik, EDV und Kommunikationstechnik ist der Anteil der Mädchen unter Lehrlingen mit 6% noch geringer als in den höheren Bildungsstufen. Der niedrige Wert für 2015 ist teilweise auf eine Neudefinition dieser Lehrberufsgruppe zurückzuführen, indem die stark männlich dominierten Mechatronikberufe dieser Gruppe hinzugekommen sind, während die geschlechter-mäßig stärker ausgeglichenen Lehrberufe wie MedientechnikerInnen anderen Be- rufsgruppen zugeordnet wurden. Aber selbst wenn diese neue Kategorisierung auf die älteren Lehrlingszahlen angewandt wird, ergibt dies mit 11% einen deutlich höheren Frauenanteil als 2015.

Frauen sind in IKT-Ausbildungen also mit 22% deutlich unterrepräsentiert, allerdings liegt der Frauenanteil im Beschäftigungsfeld der Informations- und Kommunikationstechnologie noch niedriger: In akademischen IKT-Berufen stellen Frauen 12%, in den nicht akademischen IKT-Berufen 16% der Beschäftigten.

Während der Frauenanteil unter Lehrlingen im IKT-Bereich zwischen 2012 und 2015 sinkt, steigt er tendenziell in den höheren berufsbildenden Schulen sowie an den Universitäten. Damit gelingt es Frauen, gerade auch in den stark männerdominierten technischen höher bildenden Schulen Fuß zu fassen. Wie der Frauenanteil der Beschäftigten in IKT-Berufen zeigt, fällt der Frauenanteil in der beruflichen Umsetzung dieser Ausbildungen zwar geringer aus, ist aber auch hier in den nicht akademischen Bereichen von 12% auf 15% gestiegen und in den akademischen Berufen annähernd konstant geblieben.

Anmerkung 1

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