D Bezahlte und unbezahlte Arbeit

Indikator

D1

Arbeitsteilung in Paarhaushalten

Gleichstellungsziel 2

Gerechte Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit

Wie die Verteilung der aufgewendeten Zeit für bezahlte und unbezahlte Arbeit von Frauen und Männern auf Basis der Zeitverwendungserhebung 2008/2009 der Statistik Austria zeigt, leisten Frauen täglich rund eine Dreiviertelstunde mehr Arbeit als Männer, wenn sowohl bezahlte als auch unbezahlte Arbeit berücksichtigt wird. Während aber Frauen drei Fünftel der Arbeit unbezahlt tätigen, werden Männer für drei Fünftel ihrer geleisteten Arbeit sehr wohl bezahlt. Die Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit ist zwischen Frauen und Männern etwas stärker ausgeglichen, wenn nur Erwerbstätige betrachtet werden (Frauen: 5:48 Stunden für bezahlte Arbeit und 3:34 Stunden für unbezahlte Arbeit; Männer: 6:11 Stunden für bezahlte Arbeit und 2:42 Stunden für unbezahlte Arbeit). Da keine aktuellen Daten zur Zeitverwendung für unbezahlte Arbeit vorliegen, werden im Folgenden aus der Verteilung der Erwerbsarbeit bei Paaren Schlüsse auf die Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit gezogen.

Die Erwerbsbeteiligung der Frauen und Männer in Paarhaushalten ohne Kinder zeigt einen relativ großen Anteil von Paaren, die in ähnlichem Ausmaß erwerbstätig sind. Bei einem Drittel der Paare arbeiten beide in Vollzeit, während bei 8% der Paare beide teilzeitbeschäftigt sind. Zugleich ist der Anteil von Paaren, in denen nur der Mann oder nur die Frau erwerbstätig ist, mit rund einem Fünftel nahezu gleich groß. Bei 15% der Paare wird ein modifiziertes männliches Ernährermodell gelebt, indem die Frau mit Teilzeit die Vollzeitbeschäftigung des Mannes ergänzt.

Deutlich ungleicher ist die Aufteilung der Erwerbsarbeit bei Paaren mit Kindern. Nur bei einem Viertel der Paare ist Erwerbsarbeit mit Vollzeit oder Teilzeit gleich verteilt. Bei mehr als der Hälfte der Paare ist die Frau bei Vollzeitbeschäftigung des Mannes gar nicht oder nur teilzeitbeschäftigt. Hinzu kommen 10% der Paare, bei denen entweder die Frau oder der Mann in Karenz ist – was nach den Daten der KinderbetreuungsgeldbezieherInnen auch mehrheitlich Frauen betrifft.

Noch deutlicher wird die ungleiche Verteilung beim Beitrag des Fraueneinkommens zum Haushaltseinkommen, bei dem sich sowohl die ungleiche Verteilung der bezahlten Arbeitszeit als auch die Lohnunterschiede niederschlagen . Bei Paaren ohne Kinder bringt ein Drittel der Frauen zumindest die Hälfte des Einkommens ein; 42% der Frauen verdienen weniger als 40% des gemeinsamen Einkommens. Bei Paaren mit Kindern erhöht sich der Anteil der Frauen, die weniger als 40% des Einkommens beitragen, auf 63%. Nur 18% der Frauen sind Hauptverdienerinnen, indem sie 50% oder mehr des Haushaltseinkommens verdienen.

Gleichstellungsziel 2

Gerechte Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit

Anmerkung 1

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